Direkt zum Hauptbereich

Trump hat Erfolg: Deutschland zieht sich in hochkarätigem Zensurfall zurück 6.02.2026

von Peter McIlvenna 6. Februar 2026, 11:00 Uhr 

Am 14. Januar 2026 wurde David Bendels, Chefredakteur der deutschen Tageszeitung Deutschland-Kurier, vom Landgericht Bamberg nach einem politisch brisanten Prozess, der international Empörung auslöste, freigesprochen.

Bendels war auf persönliche Initiative der ehemaligen deutschen Innenministerin Nancy Faeser angeklagt worden, weil er ein satirisches Meme veröffentlicht hatte, das ihre ablehnende Haltung gegenüber der Meinungsfreiheit kritisierte. Das vorherige Urteil – sieben Monate Haft auf Bewährung – wurde vollständig aufgehoben. Der deutsche Staat übernimmt nun alle Gerichtskosten.

„Klar Satire – Klar geschützte Meinungsäußerung“

Nach dem Freispruch ließ Bendels keinen Zweifel am Charakter des Falles:

„Das von Deutschland-Kurier veröffentlichte ‚Faeser-Meme‘ ist in seiner Form, seinem Ausdruck und seiner Ausführung eine klar erkennbare Satire und eine verfassungsrechtlich geschützte Form der pointierten Kritik an Macht und Regierung.“

Das Meme mit der Aufschrift „Ich hasse Meinungsfreiheit“ war eine direkte Kritik an Faesers Zensurpolitik. Deshalb unterzeichnete sie persönlich die Strafanzeige.

Der Fall wurde schnell zum Symbol für Deutschlands zunehmenden Angriff auf die Pressefreiheit.

Eine verblüffende Kehrtwende nach politischem Druck

Die richterliche Kehrtwende war dramatisch. Während der Berufung beantragten dieselben Staatsanwälte, die zuvor eine noch härtere Strafe – acht Monate Haft – gefordert hatten, plötzlich einen Freispruch. Was als Straftat geahndet worden war, wurde nun als zulässige politische Kritik umgedeutet.

Diese Kehrtwende beruhte nicht auf juristischer Expertise, sondern auf politischem und öffentlichem Druck.

US-Medien rücken Deutschland ins Visier

Der Fall löste in den Vereinigten Staaten Empörung aus, nachdem er vom US-Medienportal InfoWars aufgegriffen und so ein breites internationales Publikum erreicht hatte. Von dort verbreitete sich die Geschichte rasant in den alternativen US-Medien.

Amerikaner verfolgten fassungslos, wie Deutschland einen Journalisten wegen eines satirischen Memes anklagte.

Um den größeren Zusammenhang zu erläutern, interviewte ein renommiertes US-Medium den AfD-Abgeordneten Petr Bystron, der ein Muster des Missbrauchs in Deutschland aufzeigte:

• selektive Strafverfolgung
• Duldung von Antifa-Gewalt
• und systematischer Druck auf unabhängige Journalisten

Petr Bystron sagte gegenüber US-Media: „Normale Bürger werden für Posts auf Facebook oder TikTok strafrechtlich verfolgt, während Terrorgruppen wie die Antifa die Strominfrastruktur sprengen können und nichts passiert.“

Die internationale Aufmerksamkeit erwies sich als entscheidend. Die anhaltende Berichterstattung der US-Medien und der wachsende politische Druck zwangen die deutschen Staatsanwälte zum Einlenken. Ohne diese öffentliche Aufmerksamkeit wäre der Freispruch mit ziemlicher Sicherheit nicht erfolgt.

In ganz Deutschland sprechen die Bürger vom „Trump-Effekt“.

Petr Bystron: „Kein Grund zum Feiern“


Trotz des Freispruchs besteht kein Grund zur Selbstzufriedenheit.

Noch vor wenigen Monaten forderten Staatsanwälte acht Monate Haft wegen eines Memes. Das Verfahren gegen Bendels wurde erst durch massiven Druck unabhängiger Medien, der AfD und internationaler Beobachter eingestellt.

Die Einschränkung der Meinungsfreiheit geht weiter.

Im Gerichtssaal warnte Petr Bystron nach dem Urteil vor falschem Optimismus:

„Dieser Freispruch ist ein wichtiger Sieg – aber nicht das Ende. Presse- und Meinungsfreiheit in Deutschland sind weiterhin bedroht.“

Ein Journalist wurde verschont, doch das Muster bleibt bestehen. Tausende Deutsche werden weiterhin wegen Online-Äußerungen untersucht, Polizeirazzien finden statt und Verurteilungen wegen politischer Meinungsäußerung werden fortgesetzt. Diesmal hat die Meinungsfreiheit gesiegt – nicht weil sich das System selbst korrigiert hat, sondern weil die internationale Aufmerksamkeit, insbesondere aus den USA, ein Schweigen unmöglich machte.

Der nächste Prozess zur Meinungsfreiheit ist bereits angesetzt.


Der nächste Angriff auf die Meinungsfreiheit steht bereits fest. Am 7. Mai 2026 beginnt das Berufungsverfahren gegen Petr Bystron, ein mutiges deutsches Mitglied des Europäischen Parlaments. Im Mittelpunkt des Falls steht ein satirisches Bild, das er 2022 mit dem Titel „Tschüss, Melnyk – Politiker winken zum Abschied“ veröffentlichte. Anlass war die Versetzung des ehemaligen ukrainischen Botschafters Andrij Melnyk.

Strafverfolgung statt „lustig“ – die Doppelmoral der Satire in Deutschland


Ein ganzes Jahr lang geschah nichts – trotz der Berichterstattung in Deutschlands größter Tageszeitung „Bild“ und einer intensiven öffentlichen Debatte über Melnyks Verteidigung des bekannten ukrainischen Nazi-Kollaborateurs Stepan Bandera.

Die Anklage wurde erst ein Jahr später erhoben, genau zu Beginn des Wahlkampfs, als Bystron als Spitzenkandidat der AfD auf Platz zwei der Bundesliste stand. Erst dann behaupteten die Behörden plötzlich, das satirische Bild sei ein Hitlergruß.

Bystron wurde in erster Instanz verurteilt, in einem Urteil, das viele Beobachter als politisch motiviert und zutiefst beunruhigend betrachten. Er hat nun Berufung eingelegt. Die zentrale Frage bleibt: Wird Deutschland sein Bekenntnis zur Meinungsfreiheit wiederentdecken oder wird die Kriminalisierung von Satire und abweichenden Meinungen weitergehen?

Photo of author

Peter McIlvenna

Peter McIlvenna ist Mitbegründer von Hearts of Oak, einer in Großbritannien ansässigen Organisation, die sich für Meinungsfreiheit einsetzt.

Reden in der Allianz. Jeden Montag und Donnerstag Gastinterviews und jeden Samstag Nachrichtenrückblicke. Peter war über zehn Jahre Stabschef von Lord Pearson of Rannoch im House of Lords. Er ist Mitglied der American Freedom Alliance und des Institute for the American Future. Er ist verheiratet, hat zwei Kinder und ist tiefgläubiger Christ. https://x.com/HeartsofOakUK

Sie können Peter McIlvenna hier eine E-Mail schreiben und hier weitere Artikel von ihm lesen. 

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Polarlichter - Hamburg- Dresden - Zürich etc, 19.01.2026

Hamburg Lurup | Hamfelde / Lauenburg | Hamburg, Dresden, Zürich Am 19.01.2026 wurden in Hamburg, Dresden, Zürich Polarlichter fotografiert. Hamburg Lurup  Polarlichter fotografiert in Hamfelde Krs. Lauenburg Hamburg Lurup | Hamfelde / Lauenburg | Hamburg, Dresden, Zürich Polarlichter in den Städten Hamburg, Dresden, Zürich Hamburg Lurup | Hamfelde / Lauenburg | Hamburg, Dresden, Zürich         Hamburg Lurup | Hamfelde / Lauenburg | Hamburg, Dresden, Zürich  

Dolores Cannon über das derzeitige Chaos 14. April 2026

 Ich veröffentliche hier einen Auszug aus Dolores Cannons Buch „Das verworrene Universum, Band 3“. Er ist wichtig, denn wir stehen kurz vor einem Wendepunkt. Der Klient spricht von dem Auftauchen von Raumschiffen, das die Menschheit schockiert. Klient: „…Wenn sie sichtbar werden und Teil des Bewusstseins der Menschen, die Regierungen zusammenbrechen und Chaos herrscht, ist es verständlich, dass die meisten Menschen völlig schockiert sind… Diejenigen, die bereit sind, diese Veränderungen zu sehen und nicht vor Angst zusammenzubrechen, werden die Stützen sein, an denen sich andere festhalten können, wenn ihnen nichts mehr verständlich ist. Das bedeutet nicht, dass ihr ihnen die Wahrheit sagt, sondern nur, dass ihr nicht wie sie zusammenbrecht.“ Dolores: „Was können wir tun, wenn alle im Chaos versinken…?“ Klient: „Wenn du nicht die Nerven verlierst und ruhig bleibst, ist es egal, was du tust. Die Menschen werden das an dir sehen und das in dir suchen, weil sie nicht wissen, was sie m...

Neues von Alexander Quinn … und mehr 9. April 2026

  Alexander Quinns neuestes Energie-Update. ENERGIE-UPDATE Es wird sich wie eine Energiewelle anfühlen, die sich auf dieses Wochenende zubewegt – auch gerade jetzt –, aber es ist etwas Spezifischeres. Was wir erleben, ist ein direkter Anstieg des Drucks auf das Erdmagnetfeld, und das bedeutet Druck auf euch. Die Sonne drückt stärkere Ströme geladener Teilchen in das System, wodurch der elektromagnetische Schutzschild des Planeten komprimiert wird, und da euer Körper elektrisch und euer Herz magnetisch ist, spürt ihr diese Kompression in letzter Zeit in eurem eigenen System, jetzt jedoch etwas stärker in den Stunden, in die wir gerade eintreten. Deshalb fühlen sich so viele von euch erschöpft, überdreht, haben Herzklopfen, seltsame Emotionen und Schlafstörungen – es ist euer Körper, der auf ein Feld reagiert, das unter Stress steht. Wir treten gerade in eine Phase ein, in der der Druck zunimmt (keine CME). Wenn ihr also überfordert seid, dann liegt das daran, dass euer System aufgef...

DE Wie stellt sich der Westen das vor? - Gabriele Krone-Schmalz bei Monika Gruber 26.01.2026

  Gabriele Krone-Schmalz, langjährige Moskau-Korrespondentin der ARD in der Ära Gorbatschow, spricht im Vodcast mit Monika Gruber offen über den Ukraine-Krieg, die Rolle der NATO und das Versagen der Diplomatie.  Im Mittelpunkt steht eine unbequeme, aber zentrale Frage:👉 Wie soll ein „Sieg“ der Ukraine oder eine Niederlage Russlands überhaupt aussehen – angesichts einer Atommacht? Krone-Schmalz plädiert für eine neue Streitkultur: sachlich, selbstkritisch und respektvoll. Sie hinterfragt gängige Narrative, erinnert an frühere Friedensverhandlungen (Istanbul, Wien) und kritisiert die moralische Selbstgewissheit westlicher Politik. Weitere Themen im Gespräch:  👉 Warum Diplomatie kein Verrat, sondern der Kern von Politik ist  👉 Die verpassten Chancen auf Frieden zu Beginn des Krieges  👉 Die Verantwortung westlicher Staaten für die Eskalation  👉 Warum Russland nie wirklich isoliert war  👉 Die Gefahr einer Denkweise in „Sieger und Verlierer“  👉 ...